Kinners, wie die Zeit vergeht. Seit einem Jahr gibt es jetzt schon das DreadMag und das bedeutet für mich nicht nur, dass das eine wunderbare Gelegenheit für ein Resümee ist, sondern auch, um Danke zu sagen und ein bisschen mit euch zu feiern.

Von Reisen und Nachhaltigkeit…

Als Bine und ich vor über einem Jahr bei einem Erdbeereis zusammengesessen haben, kam es ein bisschen, wie es kommen musste: sie und die DreadFactory und ich und das Schreiben. Bis dahin hatte ich Blogs, Theaterstücke und Yogabücher geschrieben, warum mich nicht an Dreadlocks wagen? Was wäre, wenn man Deutschlands erstes Magazin rund um Dreadlocks schreiben würde? Was gehört alles dazu? Klar, Dreadlocks Frisuren, Dreadlocks färben, Tiefenreinigung… Aber das wäre zu simpel. Wir wollten mehr. Es sollte mehr sein als nur ein Tutorial-Blog, der lediglich an der Oberfläche kratzt. Und wenn man erstmal in die Welt der Dreadlocks eintaucht, offenbart sich einem vieles von allein: wie Dreadlocks und Individualität zusammenhängen, warum Dreadlocks ihre eigene Rebellion gegen Normative sind, was Gender damit zu tun haben und warum kaum eine andere Frisur so viel Diskussionsstoff mitbringt, wie Dreadlocks. Das DreadMag war geboren.

Mit Dreadlocks lebt man doch ein anderes Leben als ohne. Nach nur kurzer Zeit konnte ich die Kolumne(Link) über Dreadlocks auf Reisen füllen. An der gemütlichen Ostsee, dem wilden Atlantik oder der stürmischen Nordsee. Im Gebirge oder auf dem flachen Land. Ich muss gestehen, anfangs hatte ich etwas Sorge, ob ich mir die Themen aus den Dreads…eh…den Fingern saugen muss. Aber nach diesen Monaten merke ich, wie meine Lust am Schreiben nur noch weiter wächst. Vielleicht schreibe ich ja mal ein Buch…wer weiß…(noch unauffälliger geht es kaum).

Aber das DreadMag steht auch für gewisse Werte. Nicht nur was Dreadlocks betrifft. Sagen wir es simpel: wer heutzutage die Möglichkeit hat, öffentlich eine Meinung zu äußern, sollte das tun. Wer meine Artikel bisher gelesen hat weiß, dass mir einiges gegen den Strich geht und es vieles gibt, wofür es sich meiner Meinung nach lohnt aufzustehen. Wie beispielsweise Feminismus(Link), Nachhaltigkeit(auch ein Link) und Vielfalt(noch ein Link). Wir leben in stürmischen Zeiten, in denen wir unsere Solidarität zeigen müssen. Es nicht zu tun, spielt genau den falschen in die Hände.

Umso dankbarer bin ich, dass so viele Menschen mittlerweile das DreadMag lesen und verfolgen. Danke für eure Nachrichten, die ich bei Instagram und Facebook erhalte. Schreiben ist meistens eine sehr einseitige Sache: ich sitze irgendwo auf Bali, mit meinem grünen Detox-Smoothie in der Hand, noch etwas verschwitzt vom Yoga und klicke auf “veröffentlichen”…nee, Quatsch. Ich sitze vor meinem PC, wo auch immer der grad steht und schicke Worte in den Orbit. Deswegen liebe ich es, Feedback von euch zu bekommen.

Es gibt Geschenke!

Zum Geburtstag vom DreadMag gibt es Geschenke! Ich esse seit einer Woche jeden Tag Eis, um die Geburtsstunde zu zelebrieren. Aber auch für euch gibt es ein paar Kleinigkeiten. Schaut bei Instagram vorbei, dort findet ihr unser aktuelles Gewinnspiel, bei dem ihr handgemachte Unikate gewinnen könnt. Und ihr findet den Instagram-Messenger, wenn ihr mir liebe Nachrichten schicken oder mich zum Eis einladen wollt.

Auf viele weitere Artikel!