Es gibt viele Gründe, um sich Dreadextensions machen zu lassen. Um beispielsweise abgebrochene Dreads zu reparieren, der Natur in Sachen Wachstum ein wenig auf die Sprünge zu helfen oder einfach weil man schon immer mal ausprobieren wollte, wie man so als Rapunzel aussehen würde. Dabei kommen unsere Dreadverlängerungen(LINK) in unserem Shop in verschiedenen Ausführungen in Frage. Im heutigen Artikel geht es darum, wie du deine Dreadextensions findest und was du dabei beachten solltest.

Es gibt neue Farben!

Bevor ich in das Mysterium “Dreadverlängerung” einsteige, möchte ich noch etwas bekannt geben: wir haben bald neue Farben, bzw. etablieren sie bereits. In unserem Shop (LINK) gibt es bald ein neues Farbsystem, das nicht nur das Aussuchen der passenden Farbe leichter machen soll, sondern auch das Nachbestellen. Deswegen sollte es bald keine oder nur noch wenige Engpässe mehr geben.

So, genug des Gefasels, rein in die Welt der extra langen Dreads!

Dreadextensions: worauf muss ich achten?

Es gibt nun zwei Möglichkeiten: du kannst dir Dreadextensions selber machen, darüber habe ich HIER bereits geschrieben. Oder aber du suchst dir einfach ein fertiges Set in unserem Shop aus, bestellst es und lässt es von einem Teammitglied anbringen oder häkelst es selbst an.

Aber wie findet man das richtige Set?

Da wäre natürlich zunächst die Farbe. Ich muss gestehen: ich bin in Farbbestimmung furchtbar. Aber deswegen schreibe ich auch das Magazin und Janina ist für den Shop und die Dreadextensions zuständig. Du kannst deine Haarfarbe zunächst selbst bestimmen oder eine*n Freund*in bitten, dir dabei zu helfen. Am besten lässt sich die Haarfarbe bei Tageslicht bestimmen, da künstliches Licht immer ein wenig “färbt”. Aber auch dein*e Friseur*in des Vertrauens kann dir helfen, die Nummer deiner Haarfarbe festzulegen. Bei Dreads “verschwimmen” Farben oft ein wenig, da jedes Haar ein wenig anders aussieht. Menschen sind so individuell wie ihre Haarfarbe und andersherum. Aber auch unsere Teammitglieder helfen dir gern, deine Dreadextensions zu finden. (HIER findest du das Teammitglied in deiner Nähe)

Nachdem du die Farbe bestimmt hast, geht es an den Durchmesser. Dabei ist nicht der Durchmesser an dem Ansatz oder der Spitze deines Dreads gemeint, sondern etwa im unteren Drittel, dort, wo du die Extension hinterher anbringen willst. Du findest bei uns Maße “von bis”, also beispielsweise “Von 3 bis 4 Millimeter”. Warum ist das so?

Dreadextensions: ein Kunsthandwerk

Zur Herstellung unserer Dreadextensions verwenden wir ausschließlich europäisches Echthaar, das in einem aufwändigen Prozess per Hand zu Dreadlocks gefilzt wird. Auch wenn wir uns bemühen, Standards einzuhalten, um dir immer gleiche Extensions anbieten zu können, sind leichte Abweichungen möglich. Sei es nun das Erstellen von Dreadlocks am Kopf oder von Extensions: es soll ein Kunsthandwerk bleiben, das Zeit, Erfahrung und Liebe bedarf. So kommt letztlich auch der Preis für unsere Extensions zustande: für ein Paket von 25 Extensions braucht man nicht nur etwa einen halben Tag, sondern auch viel Echthaar. Uns ist es wichtig, dass das Haar ethisch eingekauft wird und die Menschen, die ihr Haar verkaufen, entsprechend entlohnt werden. Qualität, ethischer Anspruch und Professionalität (und ein Küsschen von Janina, die jedes Paket per Hand prüft) findest du also in all unseren Sets. Die gibt es übrigens im praktischen 5er Set (HIER), wenn du beispielsweise nur einzelne Dreads verlängern möchtest oder möglichst passgenau einkaufen und mit 25er Sets (HIER) kombinieren möchtest.

Last but not least: die Länge

So, von Null auf Hundert in nur einer Sitzung? Wäre theoretisch möglich, aber wir raten praktisch dringend davon ab. Möchtest du neue Dreads haben, die direkt verlängert werden sollen, müssen deine Haare mindestens 15cm lang sein. So kann genug “Dreadmaterial” hergestellt werden, an das die Extensions angebracht werden.

Du kannst nun aussuchen, wie lang deine Dreads werden sollen. Es ist auch möglich, Dreadextensions mit weiteren Verlängerungen zu verlängern. Bedenke dabei allerdings, dass deine Kopfhaut dann keine Zeit hatte, sich an das Gewicht zu gewöhnen. Dreadlocks können in der Masse recht schwer werden, so dass es kopfhautfreundlicher ist, wenn du nicht direkt von Bürstenschnitt zu Rapunzels Erbe gehst.

Und was ist mit dem Anbringen? Wenn du die Extensions bestellst, erhältst du ein kleines “How-To” Infoblatt, auf dem alles genau erklärt wird. Ich persönlich würde es so erklären:

Du nimmst deinen Dread, tüddelst den unten auf, dann zwirbelst du die Extension gespalten da so dran, friemelst das zusammen, machst es glatt und häkelst vorwärst, rückwärts, seitwärts, ran.