Momentan rufen wir zu unserem großen Casting auf (LINK) und wir können natürlich so viel erzählen, wie wir wollen – alles toll, alles schnieke, alles Fun. Aber ich möchte euch heute die Sicht eines Teammitglieds vorstellen. Zugegeben, als ich Sarah fragte, ob sie Lust hätte, ein wenig über ihren Weg zur DreadFactory zu erzählen, hatte ich nicht gedacht, eine solche Liebeserklärung zu erhalten. Mit roten Ohren möchte ich heute Sarahs Antwort mit euch teilen.

Alle Wege führen zum Dread

Wir schreiben das Jahr 2012. Ich, Sarah, 17 Jahre und frisch aus der Schule, habe keine Ahnung wie meine berufliche Zukunft aussehen soll. Also sitze ich gefrustet vorm Laptop und klicke mich durch YouTube. Musik hilft schließlich immer. Zufällig stoße ich dabei auf eine Band aus meinen Kindheitstagen. Korn. Was für eine wahnsinnig gute Band. Und alle die gleiche Frisur: Dreads! Aber…wie macht man die eigentlich? Meine neue Mission war klar: alles aufsaugen was Google zu dem Thema zu bieten hat. Dabei fiel immer und immer wieder der Name DreadFactory. Ich ging also von meinem Google Abenteuer dazu über, die Flauschfamilie zu verfolgen. Über die Zeit hinweg war kein soziales Netzwerk mehr sicher und ich musste alles über sie wissen. Gefördert wurde das Ganze von einem eh schon bestehenden Interesse rund um Haare, was auch an dem ein oder anderen Experiment am eigenen Kopf ersichtlich war (Beweisfotos vorhanden ;)). Ich weiß nicht wie, aber irgendwie verirrte ich mich schließlich in eine Erzieherausbildung in meiner Heimatstadt Jena. Wie so oft geriet das eigentliche Ziel in Vergessenheit und ich verlor die DreadFactory aus den Augen. Erst als ich 2015 meine Ausbildung erfolgreich abgebrochen hatte und mich neu orientieren musste, flüchtete ich nach Bamberg, das Ziel erneut vor Augen… ich werde Teil der DreadFactory. 

Zwischen Dauerwelle und Strähnen

Doch wo fange ich an? Wo bekomme ich noch mehr Wissen über Haare und speziell diese Frisur, die ich so liebe? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Eine Ausbildung zur Friseurin. Interesse an Haaren hatte ich wie gesagt eh immer. Bestimmt kann ich so meine Kreativität ausleben und endlich Dread Stylistin werden. Die Realität sah jedoch anders aus. Zwischen Dauerwellen, Strähnchen und Spitzen schneiden fiel es mir oft schwer durchzuhalten und zu warten. Klar wusste ich, dass mir das Wissen aus der Ausbildung von Nutzen sein würde, doch mein eher konservativer Ausbildungsbetrieb bot mir nicht die gewünschte Plattform mich auszuleben. Also nahm ich die Dinge selbst in die Hand. Wie auch zuvor musste mein eigener Kopf zum experimentieren herhalten und ich erstellte über Tage hinweg meine eigenen Dreads. Die Grundlagen dafür brachte ich mir mithilfe der Videos von der DreadFactory bei, die ich eigentlich von früher noch fast auswendig konnte. Nachdem dieses Mammutprojekt vollbracht war, experimentierte ich auch an Freunden und Bekannten und schmückte deren Haare mit dem ein oder anderen Dread. Zufrieden war ich aber noch lange nicht. Ich wollte mehr. Ich wollte das, was ich so lange im Internet verfolgt hatte. Teil eines professionellen, authentischen und ehrlichen Anbieters sein.

„Aber hier in Bamberg suchen die doch eh niemals jemanden.“ klagte ich meinen Freunden vor und lange dachte ich auch ich hätte recht.

Die Gelegenheit beim Schopf…Dread gepackt

Monate vergingen und meine Ausbildung neigte sich dem Ende zu. Als ich den Gesellenbrief in den Händen hielt stand ich wieder vor dem gleichen Problem wie damals. Und was jetzt?

Jetzt war es so weit. Ich war mal wieder auf der DreadFactory Facebook Seite unterwegs und scrollte gedankenverloren durch den Feed. Da stand es plötzlich. Schwarz auf weiß. Neue Leute gesucht. Standort? Bamberg! Ich konnte es nicht fassen. Laß es einmal, zweimal, zehnmal. Aber da stand wirklich Bamberg. Also fasste ich mir ein Herz, nahm Kontakt auf und der Rest war wie im Traum. Der Bewerbung folgte ein super entspanntes Bewerbungsgespräch (mit kurzem Fan Girl Moment), der Workshop und ein Probemonat. Im Januar 2019 war es dann endlich so weit: ich wurde Teil der DreadFactory.

Für mich persönlich ist die DreadFactory das beste, was mir je passieren konnte. Danke für alles!

Danke!

Und was soll ich, Judith, sagen, außer: Danke! Zum einen natürlich für die lieben Worte. Zum anderen für das Vertrauen, das jedes Teammitglied mitbringt. Ich persönlich finde es einfach toll zu sehen, wenn Menschen ihren Träumen folgen, sich ihren eigenen Weg suchen und nicht aufgeben. Und wir freuen uns immer, diese Menschen genau dabei unterstützen zu dürfen!

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