Nachhaltigkeit – Was du tun kannst, um die Welt ein klein wenig besser zu machen.

Letzte Woche haben wir über die verschiedenen Vorurteile bei Dreadlocks berichtet und eines davon liegt mir sehr am Herzen. Wenn mich Menschen als „Hippie“ bezeichnen, dann freue ich mich darüber und das solltest du auch tun!

Ein „Hippie“ zu sein bedeutet für mich, unter anderem, mich mit dem Thema der Nachhaltigkeit zu beschäftigen und das Größtmögliche dafür zu tun, dass unsere Natur so wunderschön und einzigartig bleiben kann, wie sie ist. Immer wieder hört man von Umweltkatastrophen, welche auf der ganzen Welt für Chaos sorgen. Man denke nur an diesen Sommer, als in Deutschland ein Starkregen eine absolute Katastrophe auslöste. Von diesem Ereignis haben sich die Dörfer, Menschen und auch die Natur noch lange nicht erholt.

Dies führt uns immer wieder vor Augen wie wichtig Nachhaltigkeit ist und wie wichtig es ist, unsere Erde zu schützen.

Dieses Thema ist einfach super aktuell und die LeserInnen unseres DreadMags sind häufig Menschen welche sich auch sehr mit dem Thema beschäftigen. Vielleicht kennst du also auch alle Tipps, die ich dir hier in dem Beitrag mitgeben möchte, trotzdem würde ich mich freuen wenn du den Beitrag liest und ihn vielleicht auch weiter empfiehlst.

Dieser Beitrag richtet sich nämlich nicht nur an DreadträgerInnen, sondern an all die jenigen, welche sich gerne mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen wollen, aber vielleicht noch nicht genau wissen wo sie starten könnten.

Gerne möchte ich dir also 7 Tipps mitgeben, welche dir helfen sollen mehr Nachhaltigkeit zu leben.

1. Verwende weniger Plastik

Dieser Punkt hört sich vielleicht leicht an, ist es aber gar nicht. Plastik ist heute wirklich überall. Von der Einkaufstüte bis hin zur Zahnbürste. Siehst du dich aber einmal genau um, wirst du feststellen, dass es für alles Alternativen gibt. Zum Beispiel gibt es ganz tolle Zahnbürsten aus Bambus oder du nimmst einen Jutebeutel zum Einkaufen mit, damit du keine Tüte kaufen musst und schon hast du ganz einfach Plastik vermieden.

2. Nimm das Fahrrad oder die Öffentlichen

Wenn du in der Stadt wohnst ist dies ganz einfach. Mit Bus und Bahn kommt man in Städten wirklich überall hin. Solltest du aber kein Fan von öffentlichen Verkehrsmitteln sein, kannst du natürlich auch das Fahrrad nehmen. Der Vorteil hierbei ist, dass du auch noch etwas für deine Gesundheit tust. Mir ist klar, dass das auf dem Land nicht so einfach ist. Hier kannst du aber versuchen Fahrgemeinschaften zu gründen oder ganz einfach unnötige Fahrten zu vermeiden, indem du dir zum Beispiel eine Einkaufsliste schreibst, damit du nichts vergisst.

3. Iss weniger Fleisch und Milchprodukte

Ich glaube ich muss dir nicht erklären, dass die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten eine der größten Umweltbelastungen ist. Nicht nur entstehen hier unglaublich viele Treibhausgase, es wird auch Unmengen an Wasser verbraucht. Isst du weniger Fleisch und Tierprodukte hilfst du den Verbrauch dieser und so auch die Umweltbelastung zu verringern.

4. Wirf weniger Lebensmittel weg

Heutzutage gibt es zum Beispiel ganz tolle Foodsharing-Gruppen auf Facebook. Du hast zu viel gekocht, aber keine Lust drei Tage hintereinander das selbe zu Essen? Kein Problem, da bist du nämlich nicht die einzige. Stelle dein Essen online und tausche es mit anderen. So bekommst du andere tolle Lebensmittel, teilweise fertig gekocht und musst nichts wegwerfen.

Auch kannst du dich zum Beispiel ganz einfach am Wochenende hinsetzen und deine Mahlzeiten für die kommende Woche planen. So kannst du auch eine Einkaufsliste passend für deine geplanten Gerichte erstellen und nur dafür einkaufen. Du verbrauchst alle Lebensmittel und nichts verdirbt und muss weggeworfen werden.

5. Kaufe Secondhand

Ich persönlich liebe es ja auf Flohmärkten nach tollen Sachen zu stöbern. Denn es muss für mich nicht immer das Neuste vom Neusten sein. Sowohl Kleidung als auch elektronische Geräte kann man super gut Secondhand kaufen. Viele Leute verkaufen ihre gute Kleidung, weil diese vielleicht einfach zu groß oder zu klein geworden ist oder sie sie einfach nicht tragen. Oft bekommst du neuwertige Kleidung für einen viel geringeren Preis. Auch gibt es wirklich coole Facebookgruppen in denen du gebraucht kaufen oder auch selbst verkaufen kannst. Besonders für Dreadheads gibt es tolle Gruppen.

6. Umdenken in der Küche

Viele Dinge die du in der Küche benutzt und nach dem Verwenden wegwirfst, kannst du durch Ähnliches ersetzen, welches du immer wieder verwenden kannst. Zum Beispiel kannst du das Backpapier einfach weg lassen. Der einzige Nachteil hier ist es, dass du das Backblech danach sauber machen musst. Auch kannst du statt Butterbrotpapier, Wachstücher verwenden. Diese kannst du einfach immer wieder verwenden.

7. Regional und saisonal einkaufen

Super ist es, wenn du dein eigenes Gemüse anbauen und dann auch essen kannst. Solltest du aber nicht die Möglichkeit dazu haben oder einfach keinen grünen Daumen besitzen, kannst du natürlich dein Gemüse auch ganz einfach kaufen. Hier solltest du aber darauf achten, dass das Gemüse aus der Region kommt. Das ist wichtig, da du damit hilfst dem Gemüse weite Wege zu ersparen und so die Umwelt schonst. Aus dem gleichen Grund solltest du auch saisonal kaufen. Hierzu gibt es wirklich ganz tolle Kalender, auf denen du sehen kannst, welches saisonale Gemüse es gerade gibt.

Du siehst also, es ist eigentlich ganz einfach ein wenig auf die Nachhaltigkeit und auf die Umwelt zu achten. Das Ganze ist nämlich kein Hexenwerk und jeder kann mithelfen die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Ich hoffe du bist dabei!